Selbstpräsentation (impression management)
Erhard Gaube
Ich mit meiner Kamera bei Dreharbeiten zu einem Imagefilm
für die Gewerkschaft öffentlicher Dienst Salzburg - 1994
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Unser "Citype Internet - Portal Betriebsges.m.b.H." Geschäftslokal mit
unserem wien-vienna.at-Logo in der Praterstraße am 26. November 2012.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Ein E-Mail von Prof. Dr. Robert Dassanowsky vom 6. August 2002.
Einen Artikel von mir über die "Filmstadt Wien" im Wiener Webportal
wien-vienna.at (2001 - 2015) betreffend; Erhard Gaube.

Sehr geehrter Herr Gaube. Ihre Arbeit ist aeusserst wichtig und ich hoffe Sie werden es ausbauen koennen. Oesterreich war bis der 60er ein Filmland extraordinare, nur leider hat Oesterreich (und die Welt) dies vergessen--noch bis heute. Ein sehr grosser Teil von Hollywood (selbstverstaendlich auch Berliner und Londoner Filmbranche) basiert ja auf oesterr.-ungar. und oesterr. Filmtalente. Zur Zeit schreibe ich das erste engl.-sprach. Buch ueber oesterr. Filmgeschichte (1896-2002, 700 seiten), das im 2003 erscheinen wird. Ich werde Ihre Arbeit selbstverstaendlich darin auch erwaehnen. Wenn ich Ihnen von hieraus irgendwie behilflich sein darf, dann bitte lassen Sie mich sofort wissen. Apropos, die Belvedere Film Firma hat meine Mutter mit 75 J. 1999 in Los Angeles wieder ins leben gerufen. Wir haben heuer einen Erfolg mit dem Kurzfilm, "Semmelweis" der schon etliche Preise gewonnen hat.

Mit herzlichen Gruessen
Prof. Dr. Robert Dassanowsky
Prof. Elfi Dassanowsky
Belvedere Film Los Angeles
http://de.wikipedia.org/wiki/Elfi_von_Dassanowsky
http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_von_Dassanowsky
"...Frau Prof. Elfi Dassanowsky war und ist für mich
die größte Persönlichkeit der österreichischen Filmgeschichte."
Mehr über Prof. Elfi Dassanowsky im Auszug
aus www.auslandsoesterreicher.at im unteren Beitrag.
Elfi von Dassanowsky
* 2. 2. 1924 Wien - † 2. 10. 2007 Los Angeles
Filmproduzentin, Opernsängerin, Musikprofessorin
Elfi von Dassanowsky © www.elfivondassanowsky.org
In Wien am 2. Februar 1924 geboren, war Elfi (Elfriede) von Dassanowsky im Alter von 15 Jahren die jüngste Frau, die in die berühmte Wiener Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, als Protegée des renommierten Konzertpianist Emil von Sauer, einem Schüler des Komponisten Franz Liszt, zugelassen wurde. Während sie noch eine Schülerin war, wurde sie von dem Wien-Film Regisseur Karl Hartl auserwählt, seinem aufsteigenden Star Curd Jürgens Klavierunterricht zu erteilen, damit dieser das Instrument auf der Leinwand spielen könnte. Ihre Studien und ihre Karriere als angehende Künstlerin wurden durch Arbeitsdienst abrupt unterbrochen, als sie sich gegen Mitgliedschaft in NS-Organisationen aussprach. Ihr Talent gab ihr allerdings eine zweite Chance, denn die UFA Studios in Berlin boten ihr 1944 einen Starfilmvertrag an, welchen sie auch ablehnte.
Elfi von Dassanowsky
© http://www.elfivondassanowsky.org
1946 debütierte Elfi von Dassanowsky in der Rolle der Susanna in Mozarts Figaros Hochzeit am Staatstheater St Pölten. Ihr großer Stimmumfang von Sopran bis Mezzo brachten ihr Anerkennung in Opern, Operetten und auf der Konzertbühne. In dem selben Jahr leitete sie auch Konzerte für das Alliierte Hohe Kommando, auf Befehl des britischen Generals Alexander Galloway, des französischen Generals Emil Béthouart und des amerikanischen Lt. General Geoffrey Keyes, ein und führte diese auf. Sie ist in der Filmgeschichte als Frau eine der wenigen, und war im Alter von nur 22 Jahren eine der juengsten Mitgruenderinnen eines Filmstudios--Belvedere Film Wien. Gemeinsam mit ihren älteren Teilhabern, den Stummfilmpionieren August Diglas und Emmerich Hanus, war sie Mitproduzentin von Filmen, wie Österreichs erster ländlicher Nachkriegskomödie Die Glücksmühle (1946), und dem historischen Drama Dr. Rosin (1949), sowie der All-Star-Musikalsatire Märchen vom Glück (1949). Das Studio war bei der Wiederbelebung des österreichischen Nachkriegsfilms wichtig und gab Stars wie Gunther Philipp und Nadja Tiller ihre ersten Filmrollen. In den Filmen Die Glücksmühle und Der Leberfleck (1948) stand die Mitproduzentin selbst als Schauspielerin vor der Kamera. Zusätzlich spielte Elfi von Dassanowsky in theatralischen Schauspielen und Komödien mit und half bei der Einführung von Wiener musikalischen Theatergruppen, wie "Das Podium".
 Sie war Ansagerin für Allied Forces Broadcasting und dem BBC, machte Tournee durch West Deutschland mit ihrer One-Woman-Show und gab Meisterklassen im Gesang- und Klavierunterricht. 1951 ging sie als Casting Direktorin zu Phoebus International Film nach Hamburg. Eine Expertin in der Paderewski Klaviertechnik, fuhr ihre musikalische Pädagogik in Kanada fort, wo sie heiratete, sowie in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo sie einen Sohn und eine Tochter großzog. In den 1960ern in Hollywood wehrte sie sich ein "Starlet" zu werden und zog es vor, hinter der Kamera zu bleiben, in einer Industrie, die zu der Zeit Frauen nicht in einer Führungsposition, wie sie sie in Europa genossen hatte, akzeptierte. Elfi von Dassanowsky erhielt daraufhin Anerkennung als Stimmtrainerin für den Regisseur/Produzenten Otto Preminger und wurde später eine erfolgreiche Geschäftsfrau in Los Angeles.
Elfi von Dassanowsky
© http://www.elfivondassanowsky.org
Elfi von Dassanowsky förderte österreichische Kultur und Kunst auf internationaler Ebene und war ein aktives Mitglied in vielen Organisationen, wie dem Women's International Center und der Austrian American Film Association. 1999 rief sie Belvedere Film als eine in Los Angeles ansässige Filmproduktionsfirma mit ihrem Sohn, Dr. Robert von Dassanowsky, Filmproduzent und Germanistik/Filmprofessor an der Universität von Colorado, wieder ins Leben. Sie war die Exekutive-Produzentin des Preisgekrönten Kurzfilms, Semmelweis (2001), und plante einige Langfilmprojekte, die in Österreich gedreht werden sollten.
Gedenktafel am Haus Bauernmarkt 24 an die Belvedere Filmproduktion
von August Diglas, Emmerich Hanus und Elfi von Dassanowsky.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Atmundi
Elfi von Dassanowsky wurde sowohl von den Städten Los Angeles (Ehrenurkunde) und Wien (Ehrenmedaille der Stadt Wien; Goldenes Verdienstzeichen der Stadt Wien) geehrt, als auch vom Bundesstaat Kalifornien, der den 2. Februar 1996 zum "Elfi von Dassanowsky Tag" ernannte. Sie ist die erste Österreicherin, die das angesehene Women's International Center Living Legacy Award erhielt, Empfängerin des österreichischen goldenen Verdienstzeichens, der österreichischen Filmarchiv Ehrenmedaille und sie wurde mit dem Titel "Professor" durch die österreichische Bundesregierung geehrt. Ferner wurde sie mit der UNESCO Mozart Medaille für ihre Förderung des Weltfriedens durch Kunst ausgezeichnet und wurde Chevalier des französischen Ordre des Arts et des Lettres genannt. Ihre Arbeit wurde auch von dem früheren U.S. Präsidenten Bill Clinton, von Elizabeth Taylor, Sir Georg Solti und Diana, Prinzessin von Wales, gepriesen. Wie die internationale Presse festgestellt hat, gilt Elfi von Dassanowsky noch immer als internationales Vorbild für Frauen in der Kunst und der Gesellschaft.
aus www.auslandsoesterreicher.at
 
Im August 2007 musste Dassanowsky das linke Bein amputiert werden, nachdem sich während eines Juli Aufenthalts auf Hawaii ein Embolie-Blutgerinnsel gebildet hatte. Sie wurde mit einem Rettungsflugzeug von ihrem Urlaubsort Kailua-Kona zum Queens Hospital in Honolulu geflogen, wo sie auf die Intensivstation gebracht werden musste. Sie wurde am 10. August in die Rehaklinik St. Joseph's Medical Center in Burbank, Kalifornien, in der Nähe ihrer Wohnung in Los Angeles geflogen, um sich dort zu erholen und ihre Beweglichkeit wiederzuerlangen. Ein Sprecher fügte hinzu, dass sie voller Lebensmut sei und bereits wieder an ihre laufenden Filmprojekte denke. Zudem wolle sie weiterhin für die Förderung der Kunst und der UNESCO eintreten. Heather Mills, Aktivistin, TV-Prominente und Ex-Frau von Sir Paul McCartney, wollte Dassanowsky in der schweren Zeit der Rehabilitation zur Seite stehen. Dassanowsky ist aber am 2. Oktober im Alter von 83 Jahren in Los Angeles von Herzversagen gestorben. Die „Kulturdiva“ wurde am 25. Juli 2008 in einem ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe 40, Reihe 1, Nummer 11) am Wiener Zentralfriedhof bestattet.
Ehrungen
Im Jahr 1997 wurde in Wien Donaustadt (22. Bezirk) der Dassanowskyweg
nach der das soziopolitische und kulturelle Leben Wiens
seit dem 17. Jahhundert beeinflussenden Familie Dassanowsky benannt.
Elfi-Dassanowsky-Hof (6, Magdalenenstraße 13, Linke Wienzeile 82), städtische Wohnhausanlage (26 Wohnungen), erbaut 1969 von Johann Hack, benannt nach Elfi Dassanowsky (1924-2007), Sängerin und Musikerin. Als überzeugte Österreicherin weigerte sie sich, nationalsozialistischen Organisationen beizutreten, was ihr eine zweijährige Zwangsarbeit in einer Zigarettenfabrik eintrug.
Gedenktafel am Haus Bauernmarkt 24 an die Belvedere Filmproduktion
von August Diglas, Emmerich Hanus und Elfi von Dassanowsky.
Dr. Robert Dassanowsky beim VIS Film Festival in Wien, 2016.
© http://www.elfivondassanowsky.org
Der österreichische Bundespräsident hat das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich an Dr. Robert Dassanowsky, Germanistik- und Filmprofessor an der Universität von Colorado in Colorado Springs, sowie bekannter
austro-amerikanischer Film- und Literaturhistoriker, verliehen. Der österreichsche Generalkonsul, Mag. Martin Weiss, überreichte die Ehrung im Rahmen einer Feier am 21. November in Los Angeles.

Der Preisträger ist Vizepräsident und Gründungsmitglied der Austrian American Film Association sowie der Internationalen Lernet-Holenia Gesellschaft. Er ist anerkannter Lernet-Holenia Experte und Autor von Fachbüchern, Übersetzungen, Lyrikbänden,
Bühnenwerke sowie zahlreicher Artikel, Essays und Rezensionen über die österreichische Literatur-, Kultur- und Filmlandschaft. Mit seiner Mutter, der berühmten Hollywood-Wienerin und Belvedere-Film Mitgründerin, Elfi Dassanowsky, hat er diese Nachkriegs-Filmfirma 1999 wieder ins Leben gerufen. Zusammen produzierten sie u.a. den preisgekrönten Kurzfilm "Semmelweis" (USA/Österreich 2001) und die Spionagekomödie "Wilson Chance" (USA 2005). Prof. Dassanowsky wurde 2004 von der Carnegie Foundation zum "U.S. Professor of the Year" für Colorado ernannt. Diese Anerkennung zählt unter amerikanischen Universitätsprofessoren zu den begehrtesten Ehrungen. Sein Buch "Austrian Cinema: A History", die erste englischsprachige Studie der österreichischen Filmindustrie und -Kunst, ist gerade erschienen.
Prof. Dassanowsky ist besonders glücklich, diese Auszeichnung erhalten zu haben, da sie nicht nur seine akademischen und kreativen Arbeiten, sondern auch seine Bemühungen, "österreichische Kultur vom Hörsaal bis zur Filmbranche und dann noch weiter" zu fördern, anerkennt.
Anton „Toni“ Fritsch
* 10. Juli 1945 Petronell-Carnuntum - † 13. September 2005 Wien
SK Rapid Wien Spieler, American-Football-Legende
Toni Fritsch © Erhard Gaube - www.gaube.at
Toni Fritsch 2002. Bild © Erhard Gaube - www.gaube.at
Toni Fritsch habe ich bei einem Heurigenabend 2002 kennengelernt.
Als Steirerkind war er mir bis damals absolut unbekannt.
"Steh immer zu deinen Wurzeln, zu deiner Herkunft" hat er immer gesagt.
Toni Fritsch war für mich ein toller, unkomplizierter Mensch. Seinen Geschichten konnte ich Stundenlang zuhören, die Steaks dazu waren immer die besten.
Von 2002 bis 2005 war Toni Fritsch (er verstarb 2005 in Wien) Ehrenobmann des Internetvereines Wien - Vienna. Toni Fritsch spielte 14 Jahre bei Rapid, in der Nationalmannschaft - 1965 schoss Toni beim 3:2 gegen England zwei Tore. Sie machten "Wembley-Toni" Fritsch berühmt. Mit 26 Jahren kam Toni Fritsch nach Amerika und spielte dort 14 Jahre in der Profi-Football-Liga bei den besten amerikanischen Footballklubs, zuletzt bei den Dallas Cowboys. Durch seinen entscheidenden Freekick gewann seine Mannschaft zwei Mal den Superbowle-Ring und machte ihn zur Football Legende in den USA. Fritsch zählte zu den besten Freekickern und spielte auch bei den Houston Oilers.
https://de.wikipedia.org/wiki/Toni_Fritsch
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