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Der Donaukanal
(weil ich hier unweit wohne)
Die Leopoldstadt grenzt in Ihrer ganzen Länge an den Donaukanal
(Wiener Wasser oder Wiener Arm)
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal von der Schwedenbrücke in Richtung Süden.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal ist der dem Stadtzentrum nächste Donauarm in Wien. Er wurde einst auch Wiener Wasser oder Wiener Arm genannt. Der vorgeschlagene Begriff Kleine Donau für ihn hat sich nicht durchgesetzt. Der Donaukanal zweigt bei Nussdorf kurz vor der Nussdorfer Wehr- und Schleusenanlage an der Grenze des 20. zum 19. Bezirk vom 1875 gefluteten neuen Hauptstrom ab und mündet nahe dem Alberner Hafen beim so genannten Praterspitz an der Grenze des 2. zum 11. Bezirk wieder in ihn.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal von der Aspernbrücke in Richtung Süden aufgenommen.
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Er trennt die bei der Donauregulierung bis 1875 entstandene einheitliche Flussinsel, die auf die Wiener Bezirke 2 (Leopoldstadt) und 20 (Brigittenau) aufgeteilt ist, von der Inneren Stadt und den anderen Stadtbezirken auf dem rechten Ufer.
Übersicht der Bezirke um den Donaukanal. Flussabwärts sind die
Bezirke 19. (Döbling), 9. (Alsergrund), 1. (Innere Stadt), 3. (Landstraße) und 11. (Simmering)
am rechten; 20. (Brigittenau) und 2. (Leopoldstadt) Bezirk am linken Donaukanalufer.
 Die Wasserfläche des Donaukanals gehört auf ihrer ganzen Länge mit zum 20. bzw. 2. Bezirk, deren Grenzen am rechten Ufer gegen die stromabwärts aufeinanderfolgenden Bezirke 19, 9, 1, 3 und 11 verlaufen. Im Wiener Raum verzweigte sich die Donau in zahlreiche Arme, die teilweise durch Brücken oder Furten verbunden waren. Schon frühzeitig ermöglichten sie eine Handelsverbindung von Norden nach Süden.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal auf Höhe Schützenhaus in Richtung Süden aufgenommen.
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 Der Donaukanal, ein natürlicher Arm der Donau, der wegen seiner Stadtnähe schon zur Zeit der Römer, vor allem aber im Mittelalter, als Transportweg Bedeutung besaß. Salz kam aus den Salinen von Gmunden und Hallein (Lagerung am Salzgries, 1276 "an dem grieze" genannt; Salzamt). Bausteine und Granit kamen aus der Gegend von Mauthausen (Lagerung in der Roßau), Holz wurde ebenfalls auf dem Wasserweg herangebracht (Lagerung in der Roßau und in der Leopoldstadt), Obst und Gemüse kamen aus dem Tullnerfeld, aus der Gegend um Stockerau und aus der Wachau; bei der Augartenbrücke befand sich die Anlegestelle der Fischzillen.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Berggasse 43/41/39/37/35. Fassaden (Nr.41-43 = Polizeigebäude)
von rechts über den Donaukanal. ;nach 1904.
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Seit dem Mittelalter wohnten beiderseits des Donauarms Flößer, Schiffer, Fischer und andere mit dem Wasser verbundene Bewohner, jedoch siedelten sich keine wasserabhängigen Gewerbebetriebe an. Aus dem Donaugebiet kamen seit dem Mittelalter Fische und Krebse auf die Wiener Märkte. Personenverkehr spielte auf der Donau lange Zeit hindurch keine besondere Rolle. Die Verbindung zum Donauhauptstrom bildete der "Wiener Arm".
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ansicht von Wien von Norden über den Donaukanal 1760.
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Im Mittelalter war der Lauf des heutigen Donaukanals der Hauptarm der Donau. Auf einer hochwassersicheren Terrasse an seinem Südwestufer entwickelte sich die Stadt Wien. Die Donau führte früher häufig Hochwasser, die das Bett immer wieder veränderten. Der Hauptstrom verlagerte sich dabei immer wieder. Der Wildreichtum der Donauauen veranlasste die Habsburger, sich diese als Jagdgründe anzueignen. Das Betreten der Jagdgründe war dem gewöhnlichen Volk streng verboten. Für die Bediensteten ließ Kaiser Maximilian II. 18 Häuser in schnurgerader Linie bauen. Diese Häuser wurden als Jägerzeile bezeichnet, die heutige Praterstraße. Im nordwestlich gelegenen Teil des Inselsystems entstand ab 1439 eine erste Vorstadt.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick auf die alte und die regulierte Donau in Wien, im Hintergrund die Rotunde.
Feder- und Pinselzeichnung in Schwarz von Hugo Darnaut.
Vorzeichnung zum "Kronprinzenwerk" (Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild,
Wien 1886-1902), Bd. "Wien", 1886, S. 323 ;vor 1886
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Bis 1598 hing die Brigittenau (2, seit 1900: 20) mit der Klosterneuburger Au (19) und der Spittelau (9) zusammen. Um diese Zeit machte Ferdinand Freiherr von Hoyos den Vorschlag, einen "Wiener Kanal" zu errichten, wodurch ein neuer Donauarm bis knapp an die Befestigungsanlagen Wiens geleitet wurde. Am äußersten Ende der Wolfsau wurde ein Durchstich vorgenommen, der das neugegrabene Kanalbett mit dem Donauhauptstrom verband, sodass ein schiffbares Gewässer von Nußdorf zur Stadt entstand.
Donaukanal © www.freudenauer-kulturverein.at
Karte (Überarbeitet) von 1663, Oberst Joseffo Priami. Durch Umlagerungen des
Donauschotters und des Schwemmsandes, veränderte sich das Landschaftsbild ständig.
© www.freudenauer-kulturverein.at
Der Kanal hat von seiner Abzweigung bei Nußdorf bis zur (heutigen) Schwedenbrücke eine Länge von 5,6 Kilometer und von hier bis zur Wiedereinmündung beim Praterspitz eine Länge von 11 Kilometer. - Die Gegenden beiderseits des Donaukanals führten verschiedene Bezeichnungen. So hieß das Gebiet unterhalb des Scharfen Ecks (2) "Oberer Fall", jenes beim heutigen Schwedenplatz "Unterer Fall", das anschließende Stück bis zur Aspernbrücke "Hangender Ort", jenes bis zum Schüttel "Gries", und weiter flussabwärts sprach man von der "Holzgstetten".
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Der Donaukanal von der Salztorbrücke in Richtung Norden aufgenommen.
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Ab 1598 ist der Donaukanal als regulierter Arm der Donau anzusehen. Der "Wiener Arm" hatte in der Babenbergerzeit das meiste Wasser geführt, doch waren schon im 14. Jahrhundert Ausbaggerungen im Bett notwendig geworden, um ein weiteres Versanden hintanzuhalten. Gegen 1700 kam, da der Hauptstrom nunmehr weit im Osten floss, für den stadtnahen Arm die Bezeichnung „Donaukanal“ auf.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal in Richtung Norden.
Im Hintergrund die Rossauer Kaserne und die Augartenbrücke.
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In Wien war die Donau bis zum Jahre 1870 praktisch vollkommen unreguliert und suchte sich ihr Flussbett selbst. Sie durchfloss dabei einen 5 km langen Aubereich am linken (nördlichen) Ufer des heutigen Donauverlaufs. Dörfer wie Jedlesee, Floridsdorf und Stadlau lagen nahe am damaligen Hauptarm der Donau und waren besonders hochwassergefährdet. Entlang der Donau gab es immer wieder schwere Hochwasserschäden. Nach einer starken Überschwemmung der Leopoldstadt im Jahr 1744 sprach sich Kaiserin Maria Theresia für einen Hochwasserschutz aus, der aber nicht erfolgte. In den Jahren 1776 bis 1785 errichtete der „Cameral-Ingenieur“ Johann Sigismund Hubert einen Schutzdamm am linken Ufer, der aber bereits dem nächsten Hochwasser im Jahr 1787 nicht standhielt. Der heutige Hubertusdamm erinnert an Ingenieur Hubert.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal mit Stiegenabgang und Aspernbrücke.
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In den 1830er Jahren wurde sein Bett aus dem noch heute bestehenden Mauthnerwasser beim Lusthaus in den heutigen geraden Verlauf zwischen Gaswerk und Freudenau verlegt. Im gesamten 19. Jahrhundert begegnen wir Bemühungen, den Kanal zu sanieren, ohne dass ein durchschlagender Erfolg erzielt werden konnte. 1832 kam es zu einem Donaukanaldurchstich, der bei der heutigen Ostbahnbrücke begann. Durch diese Regulierung kam der Freudenauer Rennplatz auf das linke Kanalufer zu liegen und das Heustadelwasser wurde ein toter Arm. Um die Jahrhundertwende erfuhr das südliche Ufer des Donaukanals Veränderungen durch den Bau der Stadtbahn; eine Bahntrasse entlang des Kanals war bereits ab den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts immer wieder im Gespräch gewesen. Die Stromaufsicht für den Donaukanal befand sich 1879-1973 im Haus 3, Dampfschiffstraße 2, Obere Weißgerberstraße 1.
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Zusammenfluß des Wienflußes in den Donaukanal. Rechts die Urania.
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Die Wien (auch: Wienfluss) ist ein Fluss, der im westlichen Wienerwald bei Rekawinkel entspringt und im 1. Wiener Gemeindebezirk, bei der Urania in den Donaukanal mündet. Er hat eine Länge von 34 Kilometern und ein Einzugsgebiet von 230 Quadratkilometern. Obwohl der Fluss auch durch Stadtgebiet fließt, hat er alpinen Charakter und gilt als Wildwasser Bei Hochwasser führt der Wienfluss bis zu 450.000 Liter Wasser pro Sekunde, normalerweise jedoch nur 200, ein Verhältnis von über 2000. Die Wien entspringt als Dürre Wien in 520 Meter Höhe am Kaiserbrunnberg bei Rekawinkel. Ihr Lauf liegt zirka zur Hälfte im Bundesland Niederösterreich und zur anderen Hälfte in Wien.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Zusammenfluß des Wienflußes in den Donaukanal.
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 Ab der Vereinigung des Pfalzauer Bachs bzw. der Kalten Wien mit der Dürren Wien im Zentrum von Pressbaum heißt der Fluss nur noch schlicht Wien. Im Verlauf in Wien wurde der Wienfluss in ein künstliches Betonbett gelegt, um die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts häufigen verheerenden Überschwemmungen zu verhindern. Aufgrund der Beschlüsse der 1892 gegründeten Kommission für Verkehrsanlagen kam es neben einer neuerlichen Ausbaggerung zum Bau von Kai- und Stützmauern, zur Errichtung einer Wehr- und Schleusenanlage in Nußdorf (1894-1898) sowie zur Einrichtung einer Staustufe beim Kaiserbad (Schützenhaus); die Bauarbeiten standen unter der Leitung von Wilhelm Taussing, die architektonische Ausgestaltung der Kaianlagen und die Errichtung der Wehranlage waren ein Werk Otto Wagners, die technischen Entwürfe stammten von Wilhelm Engerth.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal mit dem Schützenhaus am gegenüberliegenden Ufer.
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Schützenhaus (2, Obere Donaustraße 26), im Zuge der Donaukanalregulierung als Teil der Staustufe „Kaiserbad" (Kaiserbadschleuse, Kaiserbad) 1904-1908 nach Plänen von Otto Wagner errichtet, hat seine Funktion allerdings niemals erfüllt. Das Gebäude befindet sich am linken Donaukanalufer gegenüber der U-Bahn-Station Schottenring. Die Außenflächen sind mit Steinplatten und kobaltblauen, mit wellenförmigen Ornamenten geschmückten Keramikfliesen belegt.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Otto Wagner - Schützenhaus am Donaukanal.
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Das Otto Wagner - Schützenhaus am Donaukanal war Bestandteil der Staustufe Kaiserbad, einer Schleusen- und Wehranlage des Donaukanals. Es enthielt im Mittelteil des Obergeschosses und in dem laternenartigen Aufbau den stationaeren Wehrkran, durch welchen der Kanal gestaut und eine befahrbare Verbindung zwischen Schützenhaus und Donauinsel hergestellt wurde. Das Erdgeschoß beherbergte außerdem das Schützendepot und ein ursprünglich als Durchfahrt für die Dampftramway gedachtes Requisitenmagazin. Das Gebäude verlor schon bald seine Funktion. 1976/1977 wurde das Schützenhaus umgebaut.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Otto Wagner - Schützenhaus am Donaukanal.
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In den Jahren 1870 bis 1875 wurde die Donau ein erstes Mal reguliert. Dazu wurde am linken Ufer ein 450 m breites Überschwemmungsgebiet (auch: Inundationsgebiet) mit dem Hubertusdamm gegenüber den heutigen Gemeindebezirken Floridsdorf und Donaustadt geschaffen. Das neue Hauptgerinne, das auch der Schifffahrt dient, wurde 280 m breit gestaltet, ein großer Hauptarm als Alte Donau erhalten. Die Arbeiten wurden von der französischen Firma Castor, Couvreux et Hersent durchgeführt, die auch am Sueskanal gearbeitet hatte und die entsprechenden Maschinen nach Wien verlegte.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Treppe am Donaukanal in Wien.
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Mit der Donauregulierung in den Jahren 1870 bis 1875 verlandeten die zahllosen Donauinseln und bildeten eine kompakte Fläche. In dieser Zeit entstand auch der Donaukanal, der südlichste ursprüngliche Donauarm, in seiner heutigen Form auf einer Gesamtlänge von 17,3 Kilometern. Im Zuge der Donauregulierung 1868–1875 wurde der Donaukanal nochmals ausgebaut, insbesondere das Einlaufbauwerk bei Nussdorf und die Mündung bei Albern.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nußdorfer Panorama.
Blick vom Hang auf Nussdorf, den Brigittaspitz und die Donaubrücken.
In der Bildmitte die alte Nussdorfer Schleusenanlage mit dem Sperrschiff vor 1894.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bevor die Wehr- und Schleusenanlage in Nussdorf erbaut wurde, schützte das von Wilhelm Freiherr von Engerth konstruierte Schwimmtor den Donaukanal vor allem vor Treibeis und weitgehend auch vor Hochwässern. Nach der Fertigstellung des Nussdorfer Wehrs blieb das Schwimmtor, das bisher den Donaukanal geschützt hatte, noch bis in den Ersten Weltkrieg in Dienst. Verschrottet wurde es erst 1945.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nußdorfer Wehranlage und -brücke. Dachaufnahme von der Brigittenauer Seite.
Im Hintergrund die Eisenbahnbrücke Nussdorf-Brigittenau; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Wehr- und Schleusenanlage beim Wiener Stadtteil Nussdorf ist eine wasserbauliche Einrichtung an jener Stelle, wo der Donaukanal von der Donau abzweigt. Sie wurde aufgrund des vom Reichsrat erlassenen Gesetzes vom 18. Juli 1892, betreffend die Ausführung öffentlicher Verkehrsanlagen in Wien erbaut.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Donaukanal. Blick von erhöhtem Standort vom Franz Josefs-Kai gegen die Augartenbrücke
und die Häuser der Oberen Donaustraße. Ledermann, Postkartenverlag.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Notwendig wurde der Bau dieser Anlage, um die Neubauten am Donaukanal (Stadtbahn, Sammelkanäle und später den Hafen mit den Schiffen) vor Hochwässern und Eisstößen zu schützen, andererseits aber für die Schifffahrt genügend Wasser in den Kanal zu lassen. Das Schwimmtor von Wilhelm Freiherr von Engerth erfüllte zwar den Schutz vor Eisstößen zufriedenstellend, die zulaufende Wassermenge ließ sich damit aber nur sehr schlecht regulieren. Vor allem wegen der entlang des Donaukanals errichteten Sammelkanäle durfte der Wasserstand nur um 80 Zentimeter steigen.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Donaukanal auf Höhe der Schwedenbrücke. Die 'Maria Anna' vor Anker.
Blick vom rechten Ufer gegen die Taborstraße; um 1935.
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Der Donaukanal war Jahrhunderte lang für die Personen- und Frachtschifffahrt wichtig, bot er doch Länden in unmittelbarer Nähe zur damaligen Stadt. 1855 wurde daher das neue Direktionsgebäude der Ersten Donaudampfschiffahrtsgesellschaft, bis 1918 die größte Binnenschiffsreederei Europas, bei der Mündung des Wienflusses in den Donaukanal am Rand der Altstadt eröffnet.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick vom rechten Ufer über Dampfschiff
gegen Schwedenbrücke und Untere Donaustraße. ;um 1935.
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Pläne, den Kanal auch nach der 1875 abgeschlossenen Donauregulierung für die Frachtschifffahrt zu nützen, erwiesen sich bald als obsolet, da am Handelskai des neuen Donaustroms Bahn- und Straßenanschlüsse ebenso wie Lagerhäuser wesentlich leichter zu schaffen waren als dicht am sich immer weiter ausbreitenden Siedlungsgebiet der wachsenden Großstadt.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Ankunft einer Gruppe von ca. 70 Aschanti per Schiff am Donaukanal zu vorübergehendem
Exoten-Aufenthalt im Wiener Tiergarten." (Originaltext des Ateliers). ;1896-07-10
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Auch die Personenschifffahrt fand zu einem beträchtlichen Teil am Hauptstrom statt, ein Teil davon jedoch nutzte weiter den Donaukanal. 2010 wurde beim Schwedenplatz die neue Schiffstation Wien City eröffnet, von der aus der Twin City Liner nach Pressburg / Bratislava und Rundfahrtenschiffe verkehren.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dampfer "Hebe" im Donaukanal nächst dem Verwaltungsgebäude der Gesellschaft.
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Aufgrund eines Gesetzes vom 1. Juli 1892 wurde in den 1890er Jahren die Wiener Stadtbahn errichtet. Die Donaukanallinie wurde als letzte der Linien des Wiener Stadtbahnnetzes 1901 eröffnet; die Strecke verläuft am Donaukanal auf der Höhe des Vorkais, zumeist in Galerien, und erhielt hier vier Stationen: Brigittabrücke, heute Friedensbrücke, Elisabethpromenade, heute Roßauer Lände, Schottenring und Ferdinandsbrücke, heute Schwedenplatz. Sie wurde seit 1976 sukzessive auf U-Bahn-Betrieb umgestellt und ist seither Teil der U4. 1996 kam im Norden die U-Bahn-Station Spittelau (U4, U6) dazu; von dort bis Friedensbrücke verkehrt die U4 in offenem Einschnitt.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Galerie der Stadtbahn am Donaukanal um 1900.
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Weil er das Wiener Stadtzentrum erschließt, dachte man ab der Mitte des 20. Jahrhunderts daran, den Bereich des Donaukanals als wichtige Achse des Individualverkehrs zu entwickeln. In den 1960er Jahren wurde eine Stadtautobahn quer durch Wien geplant; die 1971 erstellte Städtebaulichen Studie Donaukanal (Viktor Hufnagl, Traude und Wolfgang Windbrechtinger) lehnte dies jedoch ab, weil diese Nutzung den Erholungswert und die Klimafunktion des Donaukanals beeinträchtigen würde. Das Stadtautobahnprojekt wurde daraufhin in einer Grundsatzerklärung des Wiener Bürgermeisters Felix Slavik Anfang September 1972 (siehe Tagespresse vom 3. September 1972) offiziell verworfen.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick vom rechten Ufer leicht schräg abwärts gegen das Café Fetzer; um 1870.
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 In der Folge wurden allerdings noch einige Kilometer autobahnartiger Begleitstraßen (heute: B 227) nördlich und südlich des Zentrums errichtet, darunter 1980–1983 der Knoten Nussdorf und im südlichen Teil des Donaukanals bis 1975 die beiden Richtungsfahrbahnen der Ostautobahn A4 mit der Schrägseilbrücke über den Kanal. Der Einsturz der Wiener Reichsbrücke am 1. August 1976 blockierte bis zur Errichtung einer provisorischen Schifffahrtsrinne den Schiffsverkehr auf der Donau. Als Notbehelf wurden bis zum 29. September 1976 rund 150 Schiffe bzw. Schleppkähne durch den Donaukanal umgeleitet. Weil aber die Bauarbeiten an der U-Bahnlinie U1 beim Schwedenplatz zu dieser Zeit den Donaukanal verengten, war dessen Nutzung nur eingeschränkt möglich. Die Reichsbrücke war an einem Durchschnittstag im Jahr 1976 mit 18.000 Fahrzeugen pro Stunde nicht nur eines der am meisten befahrenen Straßenstücke Wiens, sie überquerte auch eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten Mitteleuropas. Ihr Einsturz wirkte sich daher sowohl auf den Straßen- wie auf den Schiffsverkehr aus.
Reichsbrücke - Reichsbrückeneinsturz 1976 © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Durch den Einsturz der Reichsbruecke fahren die Schiffe im Donaukanal vorbei an der Schwedenbruecke, wo derzeit an der U-Bahn gebaut wird. Archivbild aus 1976.
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Am 9. August entschied die Stadtregierung, dass kleine und mit ungefährlichen Gütern beladene Schiffe die Einsturzstelle durch den Donaukanal umschiffen durften. Tanker wurden in dem schmalen Gewässer, das am Stadtzentrum vorbeifließt, jedoch nicht zugelassen. Am 20. September befuhr das hundertste Schiff den Donaukanal. Am 26. September durchfuhr erstmals wieder ein Schiff die Donau auf Höhe der Reichsbrücke, am 30. September wurde die Strecke Regensburg–Schwarzes Meer offiziell wiedereröffnet
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Winterhafenbrücke (Freudenauer Hafenbrücke) über den Donaukanal,.mit Eisenbahn,
 Eisenbahnbrücke zwischen Neualbern und Praterspitz. ;1901 - 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Donaukanal wird 2012 von 22 Straßen- und sechs Eisenbahnbrücken sowie fünf Fußgängerstegen überquert. Die Schemmerl- oder richtiger Schemerlbrücke der Nussdorfer Schleuse von Otto Wagner mit dem dazugehörigen Verwaltungsgebäude ersetzte das einstige Schwimmtor und ist die in Fließrichtung erste Brücke. Die trotz der Einwände des Bundesdenkmalamtes unmittelbar daneben errichtete Stelzenautobahn entlang dem Kanalufer beim Knoten Nussdorf beeinträchtigt die städtebauliche Wirkung des Entwurfs von Otto Wagner beträchtlich.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Schwedenbrücke.
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Die Neuerrichtung der Brücken war in fast allen Verkehrskonzepten der Nachkriegszeit vorgesehen, insbesondere seit dem Verkehrskonzept von 1971 fehlte sie nie mehr. Trotzdem kam der Neubau sehr lang nicht zustande. Um wieder Schifffahrt zu ermöglichen, wurden die Tragwerksteile aus dem Donaukanal entfernt. 1954 genehmigte der Ministerrat Mittel für den Wiederaufbau. Die Errichtung des Eisernen Vorhangs führte jedoch zu einem starken Rückgang im Güterverkehr auf der Donau. Deshalb sah man den Wiederaufbau der Brücke für nicht notwendig an. Pfeiler und Zufahrtsrampen waren aber noch über sechzig Jahre lang vorhanden, so dass es sich um eine der letzten Kriegsruinen Wiens handelte. Die Eisenbahnstrecke wurde allerdings offiziell niemals eingestellt, für die Wiederinbetriebnahme war daher keine neuerliche Konzession notwendig.
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Salztorbrücke
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Am 13. Februar 2007 fand der offizielle Spatenstich mit Bürgermeister Michael Häupl und Bundesinfrastrukturminister Werner Faymann statt. Der Ausbau des Wiener Hafens durch die Stadtverwaltung legte es nahe, den Bau weiter zu beschleunigen, sodass dieser im Sommer 2008 wesentlich früher fertiggestellt werden konnte als ursprünglich geplant. Die Brücke ist nun rund 168 Meter lang. Die nach mehr als 60 Jahren seit 2008 wieder befahrbare Winterhafenbrücke, eine Eisenbahnbrücke, ist die letzte vor der Mündung.
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Augartenbrücke.
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Die Augartenbrücke verbindet die Maria-Theresien-Straße im 1. / 9. Bezirk und die Untere Augartenstraße im 2. Bezirk zu einem durchgehenden, im Einbahnverkehr Richtung 2. Bezirk befahrbaren Straßenzug. (Seit 1983 besteht als Gegenstück der Richtung 9. Bezirk befahrbare Straßenzug Rembrandtstraße–Rossauer Brücke–Türkenstraße.) An den Brückenköpfen sind die den Donaukanal begleitenden Straßen 9., Rossauer Lände / 1., Franz-Josefs-Kai (Einbahn südwärts) und Obere Donaustraße (2. Bezirk, Einbahn nordwärts) angebunden.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Oben und links unten die Schwedenbrücke. Im rechten Bild die Aspernbrücke.
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Als neueste Brücke wurde 2011 die Seitenhafenbrücke im unteren Teil des Donaukanals nahe dem Donauhafen Freudenau eröffnet. Die Seitenhafenbrücke ist eine 2011 eröffnete Straßenbrücke über den Donaukanal in Wien und verbindet die Seitenhafenstraße am linken Ufer, im 2. Bezirk, mit der 11. Haidequerstraße am rechten Ufer, im 11. Bezirk. Die Brücke befindet sich, wie die etwa 1,6 km flussabwärts gelegene letzte Donaukanal-Straßenbrücke, die Freudenauer Hafenbrücke, in unmittelbarer Nachbarschaft zum den Einheimischen auch als Winterhafen geläufigen Hafen Freudenau. Am Standort der Seitenhafenbrücke befand sich vorher keine Brücke. Die Seitenhafenstraße, bis zur Brückeneröffnung eine am Donaukanal endende Sackgasse, begleitete bis etwa 1980 ein Seitenhafen genanntes Hafenbecken, das dann zugeschüttet wurde. Die Anlagen der U4 liegen in der Galeriestrecke längs zum Donaukanal, jene der U2 etwa 23 Meter unterhalb des Donaukanals. Die beiden Bereiche sind mittels Rolltreppen, fester Stiegen und Aufzugsanlagen miteinander verbunden. Die U2 verfügt in zwei getrennten Tunnelröhren über Seitenbahnsteige. Ausgänge führen mittels fester Stiegen und Rolltreppen auf den Franz-Josefs-Kai.
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Die U2 Station am Donaukanal mit dem Otto Wagner - Schützenhaus.
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Dort besteht die Möglichkeit, auf die Straßenbahnlinien 1 in Richtung Prater Hauptallee bzw. Stefan-Fadinger-Platz und 31 in Richtung Stammersdorf sowie zur Stadtbuslinie 3A umzusteigen. Mit der Verlängerung der U2 zum Stadion wurden auch auf der Leopoldstädter Seite neue Ausgänge geschaffen: Einer führt neben der Staustufe Kaiserbad direkt auf den Treppelweg entlang des Donaukanals, ein weiterer Ausgang unterquert die stark befahrene Obere Donaustraße und führt in die Herminengasse, eine verkehrsberuhigte Gasse im 2. Bezirk. In der ersten Aprilhälfte 1945 kam es bei der Schlacht um Wien zu schweren Artillerieduellen zwischen der Roten Armee, die die Innere Stadt bereits erobert hatte, und der deutschen Wehrmacht, die noch die Leopoldstadt hielt. Bei einem der Luftangriffe auf Wien wurden 1945 der Großteil des Franz-Josefs-Kais und die Brücke durch Fliegerbomben zerstört, 1946 erfolgte nach provisorischer Reparatur die Verkehrsfreigabe.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eingestürzte Brücke über den Donaukanal; 1945.
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Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Behelfsbrücke über den Donaukanal.
Im Hintergrund das schwer
beschädigte Dianabad; 1945.
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Erster Steg über den Donaukanal
beim Schwedenplatz; 1945.
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11945–1955 befand sich an der Brücke die Sektorengrenze zwischen dem russischen Sektor Wiens, zu dem der 2. Bezirk gehörte, und dem interalliierten Sektor (1. Bezirk), in dem die Besatzungsmacht monatlich wechselte. Als erste Spannbeton­brücke Wiens wurde 1954/55 nach Plänen von Fritz Leonhardt und Adolf Hoch die Schwedenbrücke neu errichtet. Der Franz-Josefs-Kai am altstadtseitigen Donaukanalufer und der gegenüber liegende Teil des Leopoldstädter Kanalufers verloren dabei die meisten der im repräsentativen Ringstraßenstil gestalteten Fassaden und Häuser; sie wurden durch zumeist architektonisch unbefriedigende Neubauten ersetzt (Beispiel: Dianabad).
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 2, Untere Donaustraße 1/3/5. Schrägaufnahme über den Donaukanal;br> links diesseits der Einmündung der.Taborstraße die Häuser An der Brücke 3/5/7.
DDie Untere Donaustraße begann früher Ecke Taborstraße; jetzt Praterstraße
bei Hotel Continental. Stauda, August ;1902.
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Die im Gefolge des städtebaulichen Ideenwettbewerbs Donaukanal von 1946 tagende Arbeitsgruppe wollte, dass insbesondere das linke, besonntere Kanalufer im 2. Bezirk als Freizeitpromenade gestaltet würde. Später traten Planungen für Straßenausbauten immer wieder in Konkurrenz zu diesem Vorhaben. Besonders in den „grünbewussten“ 1970er Jahren wurden die alten Nachkriegspläne auch seitens der Stadtverwaltung forciert, aber bis heute nur teilweise verwirklicht. Am Donaukanal gab es seit dem späteren 19. Jahrhundert Sommerbäder, hölzerne Badeschiffe, in denen man in einem von Kabinen umschlossenen Wasserbereich und so von außen nicht sichtbar ins Wasser stieg; nach dem Zweiten Weltkrieg kam man auch auf Grund der schlechten Wasserqualität von ihnen ab.
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Am Donaukanal.
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Aufgrund seiner zentralen Lage hat sich der Donaukanal in den letzten Jahren dank zahlreicher Infrastrukturprojekte vermehrt zu einem Freizeit- und Erholungsraum entwickelt. So hat sich 1995 auf dem Vorkai beim Ringturm das Musiklokal „Flex“ und bei der U-Bahn-Station Roßauer Lände 1996 die „Summer Stage“ mit Freiluftausstellungen und -konzerten sowie Gastronomiebetrieben etabliert. Nach 2000 wurde bei der Urania das „Badeschiff“ mit Schwimmbecken und Café-Restaurant in Betrieb genommen. Auch in der benachbarten, 2010 eröffneten „Schiffstation City“, der Anlegestelle des Twin City Liners, wird im „Motto am Fluss“ Gastronomie geboten.
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Schiffstation "Stadthafen" der DDSG Blue Danube und der Twin City Liner-Flotte
am Donaukanal zwischen Marienbrücke und Schwedenbrücke.
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Die Schiffstation, die am Donaukanal zwischen Marienbrücke und Schwedenbrücke liegt, dient den Ausflugsschiffen der DDSG Blue Danube und der Twin City Liner-Flotte als "Stadthafen". Die Schiffstation ist weit mehr als nur ein Terminal zur Abfertigung von Ausflugsschiffen. Sie bietet ein Kaffeehaus am "Sonnendeck" und ein Restaurant am "Hauptdeck" mit Panoramablick auf das Treiben auf dem Vorkai. Auf der Speisekarte des Restaurants "Motto am Fluss" stehen traditionelle Gerichte aus dem Donauraum, internationale Köstlichkeiten und Organic Food-Eigenkreationen. Auf den Vorkaiflächen und Pontons finden regelmäßig Events statt. Eine Edel-Greißlerei rundet das kulinarische Angebot ab.
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Schiffstation "Stadthafen" der DDSG Blue Danube und der Twin City Liner-Flotte.
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Am Hauptdeck der Schiffstation betreibt die Stadt Bratislava ein Informations- und Veranstaltungszentrum, das "Gate to Bratislava". Dort werden unter anderem Karten für das Kulturangebot in Bratislava verkauft. Interessierte können sich die besten Tipps über Reisen in der Slowakei holen. Die neue Schiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava übertraf alle Erwartungen. Wegen der großen Akzeptanz der Schiffsverbindung bei den Wienerinnen und Wienern und vor allem bei den Touristinnen und Touristen aus aller Welt ist der Twin City Liner bereits im Doppelpack unterwegs.
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Twin City Liner am Donaukanal.
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Mit zwei Schiffen ist es möglich, vier Fahrten täglich (Wien-Bratislava tour-retour) anzubieten. Am 14. Mai 2007 strandete der Twin City Liner Höhe Erdberger Lände am rechten Ufer des Donaukanals und musste von der Berufsfeuerwehr Wien geborgen werden. Am 16. Mai erteilte die oberste Schifffahrtsbehörde nach durchgeführten Reparaturen und einer Testfahrt wieder die Freigabe für den Betrieb. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am 28. Juli 2009 in der Nähe des Erdberger Stegs, als der Kapitän einem treibenden Baumstamm ausweichen wollte.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Donaukanal in Wien.
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An der Einmündung des Wienflusses befindet sich seit 2005 die „Strandbar Herrmann“ mit einem aufgeschütteten Sandstrand. Dem „Flex“ gegenüber besteht seit 2009 der sommerliche „Tel Aviv Beach“. Mehrere jährliche Musikfestivals bieten in den Sommermonaten bis in den Herbst entlang des Donaukanals Konzerte. Seit 2007 findet auf dafür auf den Uferpromenaden errichteten Bühnen und in mehreren Lokalen bei freiem Eintritt das Donaukanaltreiben statt.
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Am Donaukanal.
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Das Waves ist als Club- und Showcase-Festival konzipiert. Als Showcase-Festival soll es insbesondere noch wenig bzw. eher regional bekannten Bands und Musikern die Möglichkeit bieten, ein größeres Publikum zu erreichen und über Genre- bzw. die jeweiligen Landesgrenzen hinaus bekannt zu werden. Parallel zu den Konzerten finden im Rahmen der Waves Vienna Music Conference Vorträge, Diskussionen und Workshops statt. Einen Schwerpunkt im Programm sowohl der Konzerte wie auch der Konferenz bildet unter dem Motto „East meets West“ die Einladung osteuropäischer Musikschaffender.
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Der "Tel Aviv Beach" am Donaukanal in Wien.
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 Im Eröffnungsjahr wurde auch eine Bühne in einem Festzelt im Wiener Prater genutzt, was wegen Anrainerbeschwerden über die Lautstärke nicht wiederholt wurde. Seit 2012 umkreist an den Festival-Abenden eine Straßenbahnzug der Wiener Linien mit DJs und Musikern aus der elektronischen Musik als Heineken-Music Train bzw. Rave Tram auf den Geleisen der Ringlinie die Innere Stadt. Der Red-Bull-Brandwagen ist als mobile Bühne seit 2012 Teil des Programms. Der "Tel Aviv Beach" entstand in enger Kooperation zwischen der Botschaft des Staates Israel mit der Stadt Wien. Für die kulinarischen Highlights sorgte damals Haya Molcho, bekannte Szene-Wirtin des "Neni" am Naschmarkt.
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Der "Tel Aviv Beach" am Donaukanal in Wien.
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Aufgrund des großen Erfolges wurde das Projekt nach den Feierlichkeiten neu konzipiert und unter der Leitung von Haya Molcho im Jahr 2010 im für Tel Aviv typischen Bauhausstil neu realisiert. Auf einer Fläche von rund 1.400 Quadratmetern finden sich Holzterrassen, eine chillige Sandfläche und ein Pavillon.
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Der "Tel Aviv Beach" am Donaukanal in Wien.
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Neben einem größeren Areal, welches auf 1.500 Quadratmeter erweitert wurde, lockt außerdem ein neuer Bauhausstil-Glaskubus mit vielen kleinen Terrassen. Herzstück der Tel Aviv beach Chillout-Zone ist eine etwa 600 Quadratmeter große ebenerdige Terrasse, die von einer 26 Meter langen Bar, Sitzlogen und einer großen Küche ergänzt wird, und im kleineren Obergeschoß gibt es nun ebenfalls Sitzgelegenheiten.
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Der "Tel Aviv Beach" am Donaukanal in Wien.
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 Insgesamt bietet der umgebaute Tel Aviv Beach Platz für ungefähr 800 Menschen. Neben nationalen und internationalen DJ-Acts, werden zahlreiche Life-Gigs geboten. Videoübertragungen und Special Events runden das Entertainment-Programm ab.
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Die Kunstmeile “Agora” am Wiener Donaukanal
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Die Kunstmeile “Agora” am Wiener Donaukanal. Bühne, Container, Bilder und Skulpturen entlang der Kunstmeile auf Höhe der Schwedenbrücke. Jeden Sommer werden dort Konzerte und Lesungen abgehalten, Bilder und Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien säumen den Uferabschnitt.
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Die Kunstmeile “Agora” am Wiener Donaukanal
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"KUnst und KUltur im öffentlichen Raum. Der Workshop für "kunst + kommunikation" AGORA fand erstmals 1974 am Judenplatz statt, später im Burggarten, und seit 1988 am Donaukanal. Jährlich während der Sommerzeit besuchen Menschen aus verschiedenen Kulturen und verschiedenen Teilen der Erde, besonders aber aus Österreichs Nachbarschaft, um hier an diesem Workshop teilzunehmen.
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Die Kunstmeile “Agora” am Wiener Donaukanal
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Die AGORA ist hauptsächlich ein multikulturelles Ereignis, welches das Medium der Kunst als mittel der Verständigung, der Kommunikation, des Dialogs zwischen den Menschen und Völkern der Welt verwendet." (Zitat von: wieninternational.at/de/… ) Die dort entstandenen Kunstwerke kann man dann bei einem Spaziergang über den Donaukanal betrachten. www.agora-info.at
Fischen im Donaukanal
Fischen am Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Fischernetze am Wiener Donaukanal.
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Abseits der Gehwege, im Wasser des Donaukanals, tummeln sich unzählige Fischarten. Darunter Karpfen, Hecht, Wels, Zander, Regenbogenforelle, Barsch, Laube, Barbe, Nase, Schied und noch viele mehr. Das Fischereirevier am Donaukanal erstreckt sich vom Nußdorfer Sporn bis zur Ostbahnbrücke Simmering. In diesem Bereich ist es tatsächlich erlaubt zu fischen. Im Mittelalter war die Fischerei wichtig für die Ernährung der Stadtbevölkerung. Heute dient sie vor allem der Erholung. Aber es ist eine Freizeitaktivität für die Professionalität, umfangreiches Wissen und Verantwortung unerlässlich sind. Grundsätzlich sind in Wien nur Personen berechtigt zu fischen, die mindestens 14 Jahre alt und im Besitz einer Fischerkarte sind. Diese kann, nach einer erfolgreich abgelegten Prüfung, durch den Wiener Fischereiausschuss ausgestellt werden. Für den Wiener Donaukanal wird die Lizenz vom Verband der Österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine (VÖAFV) vergeben.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Städtischer Fischmarkt, Kanal aufwärts. ;um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Städtischer Fischmarkt Donaukanal.
Kahn der Fischhandels-AG
 nächst der Salztorbrücke; um 1930.
United States Information Service.
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Städtischer Fischmarkt Donaukanal.
Weihnachtskarpfen werden mit dem
Fangnetz gefischt;1950.
United States Information Service.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wie neue limnologische Forschungen der Universität Wien zeigen, ist der Donaukanal ein Rückzugsgebiet zahlreicher Fischarten. Man zählt ungefähr 30 Fischarten, die teilweise in der Donau selbst gefährdet sind. Speziell an der Wienmündung finden sich Laichplätze von Nasen, die durch ungünstige Regulierung des Wienflusses nicht flussaufwärts gelangen können. Die Wienmündung ist deshalb ein beliebter Platz für Hobbyfischer.
Die Strombäder im Donaukanal
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Badeschiff am Wiener Donaukanal.
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Die Strombäder waren Badeschiffe, die ein möglichst gefahrloses Baden und Schwimmen ermöglichten. Die Mehrheit von ihnen war im Donaukanal stationiert. Durch das Badeschiff Wien wurde diese Idee unter privater Leitung neu aufgegriffen. Das älteste bekannte Bad ist ein im Donauarm beim Tabor 1780 erwähntes Freibad (Ferro-Bad), an dessen Stelle 1839 das Ferdinands- und das Marienbad errichtet wurden. Erstmals durften hier Männer und Frauen gemeinsam baden. Dann folgte die 1813 erbaute Alte k. k. Militär- und Zivilschwimmschule im unteren Kaiserwasser (am Ende der damaligen Schwimmschulallee, heute Lassallestraße, in der Nähe des späteren Nordbahnhofs). Im Donaukanalbereich ist das älteste bekannte Bad, das 1717 erwähnte Schüttelbad unterhalb der Franzensbrücke (2, Schüttelstraße 15), kein echtes Strombad, da es lediglich über Rohrleitungen Wasser aus dem Donaukanal bezog. Ein Strombad wurde erst 1832 eröffnet (bei der damaligen Franzensbrücke). Im selben Jahr wird unterhalb eines im Fahnenstangenwasser bestehenden Militärschwimmbads ein Männerbad (mit Bierschenke) und angrenzend eine Damenschwimmschule erwähnt, im selben Jahr im Kaiserwasser die Scherzersche Badeanstalt.
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Badeschiff; Wien, Donaukanal, 1920-1930: Blick von der Schwedenbrücke
flußabwärts, in Richtung Osten. Im Vordergrund liegen Pontons im Wasser,
auf denen sich zum Teil Menschen befinden.
Auf der Bildrückseite als "Badeschiff im Donaukanal" bezeichnet. Im Hintergrund die Urania.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der nächste größere Bauabschnitt fällt in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts. 1862 beschloss die Stadt Wien die Schaffung eines Herren- beziehungsweise Damenbads im Kaiserwasser. Vor der Donauregulierung bestanden in diesem Bereich insgesamt acht Freibäder. 1863 wurde das Holzerbad eröffnet. Kaiserbad (2, Vorhafen des Freudenauer Hafens), letztes der um die Jahrhundertwende im Donaukanal und im Donauhauptstrom eingerichteten Freibäder, die als „schwimmende Badeanstalten" konzipiert waren. Ende 1990 wurde das Bad von der Donaukraftwerke Gesellschaft nach Greifenstein geschleppt und restauriert. Am 11. April 1991 wurde es im Donaukanal (flussaufwärts der Salztorbrücke) neu verankert (gastronomische und kulturelle Verwendung).
Donaukanal © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Städtisches Strom-, Sonnen- und Luftbad. Am Wiener Donaukanal bei der Schwedenbrücke;
im Hintergrund die Urania. Da das Bad nahe dem Stadtzentrum lag, wurde es an heißen Tagen besonders während der Mittagspause der Büros zwischen 12 und 14 Uhr frequentiert.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die beiden ersten Badeschiffe verfügten über eine Länge von 50 Metern und eine Breite von 10 Metern. Getragen wurden sie von zwei röhrenförmigen Schwimmkörpern mit 1,5 Metern Durchmesser aus Stahlblech, die innen mit Winkeleisen verstärkt und in Abständen von 5 bis 6 Metern mit dichten Querwänden mit Mannlöchern unterteilt wurden. Montiert waren diese Schwimmkörper so, dass sich zwischen ihnen eine lichte Weite von 6,3 Metern für die Schwimmkörbe ergab. Vom Ufer aus waren die Badeschiffe über einen Steg zu erreichen, der die Besucher zunächst in einen gedeckten Vorraum mit den Kassen und den Zugängen zu den Abteilungen für die Männer und für die Frauen führte. Die für das Jahr 1905 bestellten Strombäder wurden um insgesamt 13 Meter verlängert. Das Männerbad wurde auf eine Gesamtlänge von 24 Meter und das Frauenbad auf 16 Meter vergrößert. Die Badekörbe verlängerten sich dadurch um 9 beziehungsweise 4 Meter. Insgesamt boten die neuen Badeschiffe Platz für nunmehr 365 Personen. Wegen dieser gestiegenen Belastung wurden die Tragrohre auf einen Durchmesser von 1,6 Meter vergrößert.
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Das Badeschiff am Wiener Donaukanal.
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Das aktuell bestehende Badeschiff Wien besteht aus zwei umgebauten Frachtkähnen, von denen einer das 189 Quadratmeter große und 1,6 Meter tiefe und mit Hochquellwasser gefüllte Schwimmbecken trägt und der zweite neben der Gastronomie auch den so genannten „Laderaum“ für Veranstaltungen. Die Eröffnung des Badeschiffs Wien erfolgte am 12. Juli 2006. Das Badeschiff Wien gilt als erfolgreiches Projekt bei den Bemühungen, den Nahbereich des Donaukanals zu attraktivieren
Gemeinschaftsgarten Donaukanal
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Gemeinschaftsgarten Donaukanal.
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Aus einer privaten Initiative heraus entstand im Juni 2013 mit Unterstützung der Gärtnerei Starkl ein urbaner Garten auf der Promenade des Donaukanals mit 11 Hochbeeten. Links und rechts neben dem Garten kann man hausgemachte Limonaden in schicken Lokalen schlürfen, da ist der frei zugängliche Garten eine willkommene Abwechslung für das Stadtbild.
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at Donaukanal © Erhard Gaube - www.gaube.at
Gemeinschaftsgarten Donaukanal.
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Das Projekt erfreut sich seit Beginn enormen Interesses, daher hat sich die Anzahl der Beete mittlerweile verdoppelt. Über 40 Personen sind derzeit bei diesem Gemeinschaftsgarten involviert. Das Projekt will den Raum jedoch nicht gänzlich für sich beanspruchen, daher laden sie Interessierte ein, sich beim Gemeinschaftsbeet zu beteiligen. Es darf nach Wunsch gepflanzt und geerntet werden.
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Gemeinschaftsgarten Donaukanal.
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Wiens größte Graffiti-Zone
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Graffitis am Donaukanal.
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Die größte Graffiti-Zone Wiens befindet sich am Donaukanal. Unzählige Sprayer – darunter auch international bekannte – bemalen und übermalen die etwa 120 Meter lange Fläche seit 1994 in regelmäßigen Abständen.
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Graffitis am Donaukanal.
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Graffitis am Donaukanal.
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Graffitis am Donaukanal.
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Graffiti "Free Puber" am Donaukanal.
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Graffitis am Donaukanal.
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Graffitis am Donaukanal.
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Graffiti-Sprayer am Donaukanal.
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Graffitis am Donaukanal.
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